Ist dein Kursziel realistisch?
Beim Anlegen eines Kaufs zeigt SWINGr die charttechnischen Niveaus oberhalb des Kurses und sagt dir, ob dein Take-Profit dahinter liegt. Ein Faktenhinweis, keine Empfehlung.
Ein Kursziel, das im Nichts steht
Du planst einen Trade, setzt TP1 und TP2 und die Rechnung sieht gut aus. Was die Rechnung nicht weiß: Zwischen deinem Einstieg und deinem Ziel liegt womöglich ein Bereich, an dem der Kurs in den vergangenen Monaten mehrfach gedreht hat. Das Chance-Risiko-Verhältnis rechnet mit zwei Abständen, dem zum Ziel und dem zum Stop-Loss. Was dazwischen steht, kommt darin nicht vor.
Der Unterschied ist keine Kleinigkeit. Ein Ziel unterhalb der nächsten Marke fragt nur, ob der Kurs bis dorthin läuft. Ein Ziel darüber fragt zusätzlich, ob er auch durchkommt. Warum das für die Aufteilung zwischen TP1 und TP2 einen Unterschied macht, steht im Artikel Take-Profit: TP1 und TP2 richtig aufteilen.
Bisher hieß das: Chart in einem zweiten Werkzeug öffnen, Niveaus per Auge suchen, zurück in die Planung. SWINGr bringt diesen Schritt dorthin, wo du den Trade ohnehin anlegst, und formuliert das Ergebnis bewusst nüchtern: Hier liegt ein Niveau, dein Ziel liegt darüber, so viele weitere Niveaus liegen dazwischen. Kein Ampelrot, keine Handlungsanweisung.

Drei Verfahren, eine Liste.
Du siehst, wo der Kurs schon mehrfach gedreht hat
SWINGr sucht markante Hochs im Verlauf der vergangenen rund 150 Handelstage und fasst dicht beieinanderliegende zu einer Zone zusammen. Wie stark eine Zone ist, entscheidet nicht die Rechenmethode, sondern wie oft der Kurs sie tatsächlich berührt hat.
Nur die Durchschnitte, die gerade etwas bedeuten
Die Linien über 20, 50 und 200 Tage erscheinen nur dann als Widerstand, wenn der Kurs darunter liegt. Alles andere wäre eine Linie ohne Aussage, und genau solche Zeilen wollten wir dir ersparen. Ob einfach oder exponentiell gerechnet wird, entscheidest du.
Fibonacci, wenn der Chart eine Bewegung hergibt Opt-in
Retracements lassen sich zuschalten. Als Bezug dient die letzte deutliche Bewegung im Chart, und zwar nur, wenn sie mindestens acht Prozent Amplitude hat. Ein Zwei-Prozent-Wackler taugt nicht als Anker, deshalb erscheint dann ehrlich der Hinweis, dass keine Bezugsbewegung vorliegt. Fällt ein Retracement mit einem bestätigten Verlaufshoch zusammen, wird es dort eingegliedert statt als zweite Zeile danebenzustehen.
Dollar bleibt Dollar
Jede Marke trägt die Währung, in der die Kursreihe notiert, nie die deines Trades. Notiert der Titel anders als dein Ziel, stellt SWINGr die beiden Zahlen nicht nebeneinander, sondern sagt genau das. Der Abstand in Prozent trägt trotzdem, denn ein Verhältnis kennt keine Währung.
Du erfährst es, bevor du kaufst
Unter deinem TP-Block steht, welches Niveau als erstes zwischen Einstieg und Ziel liegt und wie viele weitere folgen. Rein beschreibend formuliert. Ob du dein Ziel deshalb näher legst, den Trade anders schneidest oder bewusst dabei bleibst, ist deine Entscheidung.
Ohne Live-Feed, ohne Daten-Upload
Die Tagesbars stammen aus unserer eigenen Referenzpipeline, nicht aus einem angezapften Kursportal, und reichen rund fünf Jahre zurück. Sie landen in einer separaten, jederzeit neu aufbaubaren Datei auf deinem Gerät, getrennt von deiner Trade-Datenbank. Deine Trades verlassen dein Gerät dabei nicht.

Welche Verfahren gerechnet werden, entscheidest du in den Einstellungen. Mehrere gleichzeitig sind erlaubt, mindestens eines bleibt aktiv. Wie du die Sektion im Trade-Formular liest und was sie in den Fällen sagt, in denen sie nichts anzeigen kann, steht im Guide Widerstände.
Kurz beantwortet.
Gibt SWINGr mir damit eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung?
Nein. Die Widerstands-Bewertung ist ein reiner Faktenhinweis und keine Anlageberatung. SWINGr zeigt dir, wo charttechnische Niveaus liegen und ob dein Kursziel über einem davon liegt. Was du daraus machst, entscheidest ausschließlich du.
Woher kommen die Kursdaten? Hat SWINGr jetzt einen Live-Feed?
Nein, SWINGr hat bewusst keinen Live-Kursfeed. Es sind Tagesbars aus unserer eigenen Referenzdaten-Pipeline, rund fünf Jahre tief und je Titel bei Bedarf geladen. Diese Tiefe ist nötig, weil der exponentielle 200-Tage-Durchschnitt deutlich mehr Historie braucht als die 200 Tage, die sein Name nahelegt. Die Bars liegen in einer separaten, jederzeit neu aufbaubaren Datei auf deinem Gerät, getrennt von deiner Trade-Datenbank und außerhalb der Synchronisation.
Nach welchen Verfahren werden die Niveaus bestimmt?
Nach drei Verfahren, die du einzeln zuschaltest und beliebig kombinierst: markante Verlaufshochs, die zu Zonen verdichtet werden, gleitende Durchschnitte über 20, 50 und 200 Tage sowie Fibonacci-Retracements der letzten größeren Bewegung. Mindestens eines bleibt immer aktiv. Die Verlaufshochs gewichtet SWINGr danach, wie oft ein Niveau tatsächlich berührt wurde.
Was passiert bei Titeln, die in Dollar oder Pfund notieren?
Jeder Widerstand trägt die Währung, in der die Kursreihe notiert, nie die deines Trades. Notiert die Kursreihe anders als dein Kursziel, vergleicht SWINGr die beiden Zahlen bewusst nicht miteinander und sagt das ausdrücklich, statt zwei Beträge aus verschiedenen Währungsräumen nebeneinanderzustellen. Der Abstand in Prozent bleibt in jedem Fall aussagekräftig, denn ein Verhältnis kennt keine Währung.
Warum sehe ich keine Unterstützungen, sondern nur Widerstände?
Weil die Funktion an der Frage hängt, ob dein Take-Profit realistisch erreichbar ist. Gezeigt werden deshalb ausschließlich Niveaus oberhalb des letzten Schlusskurses. Unterstützungszonen sind bewusst nicht Teil dieser Funktion.
Plane dein Ziel mit offenen Augen.
Die Widerstands-Bewertung gehört zu SWINGr Pro. Trade-Plan, TP1, TP2 und Stop-Loss nutzt du schon im kostenlosen SWINGr Standard.