Handelsstrategie-Profile: Standard nutzen oder eigenes anlegen
Wie du das Standard-Strategieprofil mit TP1-, TP2- und Stop-Loss-Vorgaben nutzt, ein Gebührenprofil hinterlegst und wann sich ein eigenes Profil lohnt.
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Ein Strategieprofil bündelt deine Standard-Vorgaben für jeden Trade, Take-Profit- und Stop-Loss-Ziele sowie Risiko-Regeln. So musst du diese Werte nicht bei jedem Trade neu setzen. Ergänzt wird das durch ein Gebührenprofil, das die Handelskosten deines Brokers abbildet. Mit SWINGr Standard nutzt du je ein Strategie- und ein Gebührenprofil; mit SWINGr Pro legst du mehrere an und wechselst je nach Handelsstil oder Broker.
- Weniger Handgriffe: deine Standardwerte für TP und SL stehen bei jedem neuen Trade schon im Formular.
- Gleiche Regel für jeden Trade: es entscheidet die Vorgabe, nicht die Stimmung des Tages.
- Ein Profil in SWINGr Standard: für einen einheitlichen Handelsstil reicht das aus.
Strategie-Einstellungen öffnen
Deine Handelsregeln findest du unter Einstellungen → Strategie & Regeln. Die Seite bündelt vier Bereiche: Strategie-Parameter, Strategie-Profile, Risiko-Regeln und Widerstände. Von hier aus stellst du ein, welche Vorgaben SWINGr bei einem neuen geplanten Trade automatisch vorschlägt. Die Gebührenprofile liegen bewusst woanders, bei den Depots unter Einstellungen → Portfolio, weil jedes Depot sein eigenes Profil führen kann.
- Ein Ort für deine Regeln: Ziele, Risiko-Presets und Widerstände liegen beieinander.
- Gilt für jeden neuen Trade: die Vorgaben füllen den Trade-Plan vor.
- Gebühren beim Depot: sie hängen am Broker, nicht an der Strategie.

TP1-, TP2- und Stop-Loss-Vorgaben verstehen
Im Bereich Strategie-Parameter legst du deine Standard-Ziele fest: Take Profit 1, Take Profit 2 und Stop Loss. Diese Werte übernimmt SWINGr in jeden neuen geplanten Trade, du kannst sie pro Trade weiterhin anpassen. Im Abschnitt Positionsgröße der Trade-Anlage rechnet die App daraus potenziellen Gewinn, potenziellen Verlust am Trade-Stop-Loss und das Chance-Risiko-Verhältnis mit, jeweils mit den Ordergebühren aus dem Gebührenprofil deines Depots; diese Auswertung gehört zu SWINGr Pro.
Dazu führt jedes Profil zwei Werte für die Positionsgröße: Risiko je Trade als Prozentsatz deines Gesamtkapitals und den Trade-Stop-Loss als Prozentabstand unter dem Einstiegskurs. Aus dem Prozentabstand schlägt die Trade-Anlage den Stop-Kurs vor, gegen das Risiko je Trade prüft sie deine eingetragene Stückzahl. Weil Kauf- und Verkaufsgebühr zum Verlust im Stop-Fall gehören, zählen sie gegen dasselbe Budget: Bei einer Mindestgebühr fällt die zulässige Stückzahl deshalb kleiner aus, als die reine Division aus Budget und Stop-Abstand ergäbe.
- TP1 und TP2: zwei gestaffelte Take-Profit-Ziele für Teilverkäufe.
- Stop Loss als Pflichtdisziplin: kein Plan ohne Absicherung nach unten.
- Pro Trade überschreibbar: die Vorgabe ist der Startwert, nicht das Korsett.
Gebührenprofil hinterlegen
Damit Risiko, Chance und Ergebnisrechnung deine echten Handelskosten einschließen, hinterlegst du ein Gebührenprofil deines Brokers: Basisgebühr, prozentuale Gebühr sowie optionale Mindest- und Höchstgebühr. Die prozentuale Gebühr gibst du als üblichen Prozentwert ein; SWINGr rechnet mit allen vier Werten, nicht mit einer Pauschale. Du findest den Bereich Gebührenprofile unter Einstellungen → Portfolio, direkt bei deinen Depots, denn mit SWINGr Pro führt jedes Depot sein eigenes Profil. Mit SWINGr Standard ist es ein Profil für alle Trades.
Eingerechnet wird die Gebühr überall dort, wo ein Betrag herauskommt: im potenziellen Verlust am Stop, im potenziellen Gewinn, im Chance-Risiko-Verhältnis und in der Stückzahl, die dein Risikobudget noch zulässt. Nicht eingerechnet ist der Anteil einer Position am Depot: Er misst den reinen Kurswert gegen dein investiertes Kapital, und eine Gebühr ist keine Position. Ist gar kein Profil hinterlegt, rechnet SWINGr ohne Gebühren und weist das unter den Zahlen aus.
- Realistische Zahlen: die Gebühr wird bei jedem Trade vorbelegt und steckt in Verlust, Gewinn und CRV.
- Vier Stellschrauben: Basis-, Prozent-, Mindest- und Höchstgebühr.
- Je Depot ein Profil: mit SWINGr Pro getrennt nach Broker, mit SWINGr Standard ein Profil für alles.

Wann sich ein eigenes Profil lohnt
Das Standardprofil deckt einen einheitlichen Handelsstil ab. Ein eigenes Strategie-Profil lohnt sich, wenn du mit unterschiedlichen Ansätzen handelst, etwa engere Stops für kurzfristige Trades und weitere Ziele für Positionen, die du länger hältst. Im Bereich Strategie-Profile legst du benannte Profile mit gespeicherten Parametern an. Mehrere Profile sind SWINGr Pro vorbehalten.
- Verschiedene Handelsstile: je Ansatz ein Profil mit eigenen TP/SL-Werten.
- Benannt und gespeichert: du wählst je Trade das Profil, das zur Situation passt.
- Pro-Funktion: mehrere parallele Profile brauchen SWINGr Pro.
