Funktionen · Gebührenprofile

Jedes Depot rechnet mit seinem Broker.

Grundgebühr, prozentualer Anteil, Mindest- und Höchstgebühr: Hinterlege den Tarif einmal je Depot, und jede Risiko-, Chance- und Nettorechnung stimmt danach von allein.

Die Gebühr, die in keiner Rechnung auftaucht

Ein Trade sieht auf dem Papier nach einem sauberen Chance-Risiko-Verhältnis aus. Dann kommen Kauf- und Verkaufsgebühr dazu, und aus 2 : 1 wird bei kleinen Positionen spürbar weniger. Wer bei zwei oder drei Brokern handelt, hat zudem nicht einen Tarif, sondern drei, jeder mit eigenem Deckel und eigener Mindestgebühr.

Deshalb hängt in SWINGr das Gebührenprofil nicht an der App, sondern am Depot. Du legst je Depot fest, wie dein Broker abrechnet, und musst dich danach nicht mehr daran erinnern. Ein Trade im Depot des einen Brokers rechnet mit dessen Tarif, ein Trade im anderen Depot mit dem anderen.

SWINGr-Einstellungen im Bereich Portfolio: Gebührenprofil mit Eingabefeldern für Grundgebühr, prozentuale Gebühr, Mindest- und Höchstgebühr, zugeordnet zu einem Depot
Was das Profil leistet

Einmal hinterlegt, immer eingerechnet.

Dein Tarif passt hinein, egal wie er gebaut ist

Grundgebühr je Order, prozentualer Anteil am Volumen, Mindestgebühr und Höchstgebühr. Damit bildest du die Flatrate genauso ab wie den prozentualen Tarif mit Deckel. Lässt du die Höchstgebühr leer, gilt schlicht kein Deckel.

Jedes Depot rechnet mit seinem eigenen Tarif

Jedes Depot hat genau ein aktives Profil. Legst du ein Depot für Broker A und eines für Broker B an, rechnet jedes mit seinem eigenen Tarif. Ein Standarddepot fängt alles ab, was du keinem Depot ausdrücklich zugeordnet hast.

Die Gebühr steht im Plan, nicht erst in der Abrechnung

Ist das Profil hinterlegt, rechnet die Trade-Anlage damit: Kauf- und Verkaufsgebühr zählen zum potenziellen Verlust, der potenzielle Gewinn steht nach Abzug der geplanten Orders da, das Chance-Risiko-Verhältnis folgt aus beiden. Es fällt damit niedriger aus als ohne Gebühren, und das ist keine Verschlechterung, sondern eine Verdeutlichung: Die Kosten trägst du ohnehin. Gerade bei kleinen Positionen entscheidet die Zahl darüber, ob ein Setup den Aufwand überhaupt wert ist. Diese Auswertung gehört zu SWINGr Pro.

Mehrere Broker, eine Auswertung Pro

Im kostenlosen Standard-Plan führst du ein Depot mit einem Profil. Pro hebt die Grenze auf: beliebig viele Depots, jedes mit eigenem Broker und eigenem Tarif, ausgewertet in einer gemeinsamen Sicht.

Tarife, die nicht veralten

Ein Gebührenprofil ist so genau wie der Tarif, den du hineingeschrieben hast. Ändert dein Broker sein Preisverzeichnis, merkt das Profil davon nichts. Es rechnet weiter mit den alten Werten, und deine Nettozahlen stimmen still nicht mehr, ohne dass irgendwo eine Warnung aufleuchtet.

Deshalb arbeiten wir daran, die gängigen Broker-Tarife zentral zu pflegen und an die App auszuspielen. Beim Einrichten eines Depots wählst du dann Broker und Tarif aus und bestätigst die Werte, statt sie aus einem Preisverzeichnis abzutippen. Ändert der Broker danach seine Preise, kommt die Änderung nach.

Die eigene Eingabe verschwindet damit nicht. Kein Katalog deckt jede Sonderkondition ab, und wer einen ausgehandelten Tarif hat, braucht sein eigenes Profil ohnehin. Wo das Vorhaben gerade steht, zeigt die Roadmap.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was steht in einem Gebührenprofil?

Die Bausteine, aus denen dein Broker eine Order berechnet: eine Grundgebühr je Order, ein prozentualer Anteil am Ordervolumen sowie eine Mindest- und eine Höchstgebühr. Damit lässt sich fast jedes gängige Preismodell abbilden, von der reinen Flatrate bis zum prozentualen Tarif mit Deckel.

Warum brauche ich mehr als ein Profil?

Weil du selten bei einem einzigen Broker handelst. Jedes Depot in SWINGr hat sein eigenes aktives Gebührenprofil. Ein Trade im Depot bei Broker A rechnet mit dessen Tarif, ein Trade im Depot bei Broker B mit dem anderen. Ohne diese Trennung wäre jede Nettorechnung nur ungefähr richtig.

Fließen die Gebühren in Risiko und Chance-Risiko-Verhältnis ein?

Ja, sobald ein Gebührenprofil am Depot hinterlegt ist. Der potenzielle Verlust am Stop-Loss enthält Kauf- und Verkaufsgebühr, der potenzielle Gewinn ist um die Gebühren der geplanten Orders vermindert, und das Chance-Risiko-Verhältnis folgt aus beiden Zahlen. Es fällt dadurch niedriger aus als eine Rechnung ohne Gebühren. Das ist keine Verschlechterung, sondern eine Verdeutlichung: Die Kosten fallen ohnehin an, die Frage ist nur, ob du sie vor dem Kauf siehst oder erst in der Abrechnung. Nur der Anteil einer Position am Depot bleibt bewusst brutto, er misst den reinen Kurswert. Ohne hinterlegtes Profil rechnet SWINGr weiter ohne Gebühren und weist das aus. Die Auswertung selbst gehört zu SWINGr Pro.

Wie viele Profile sind im kostenlosen Plan enthalten?

Im Standard-Plan legst du ein Gebührenprofil an, passend zu einem Depot. Pro hebt die Begrenzung auf: beliebig viele Depots mit jeweils eigenem aktivem Profil.

Was passiert, wenn mein Broker seine Preise ändert?

Aktuell passt du das Profil selbst an, es liegt schließlich in deiner Hand. Wir arbeiten daran, gängige Broker-Tarife künftig zentral zu pflegen und an die App auszuspielen, sodass du beim Einrichten eines Depots nur noch bestätigen musst. Der Stand dazu steht auf unserer Roadmap.

Rechne mit dem, was der Trade wirklich kostet.

Ein Gebührenprofil ist im kostenlosen Standard-Plan enthalten. Mehrere Depots mit jeweils eigenem Profil gehören zu SWINGr Pro.